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Sonntag, 24.03., 17.30 Uhr, Kino 1 |
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OBERSTUBEStimmen, weiße Bettlaken und ein tapferer Mann. Ein schizophrenes Speicher-Märchen erzählt vom inneren Kampf um Gleichgewicht. Ein Film, in dem dem Ton mindestens ebenso viel Bedeutung zukommt wie den Bildern. »Ist’s Tollheit schon, so hat es doch Methode.« (Shakespeare) |
![]() Deutschland 2000 6 min, 35mm Buch/Regie: Sebastian Winkels Verleih: HFF "Konrad Wolf" |
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RASHOMONEin Wolkenbruch überrascht drei Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, die in einer halb verfallenen Tempelruine Schutz suchen: ein Zen-Priester, ein Holzfäller und ein Knecht. Sie unterhalten sich, um die Wartezeit zu überbrücken, und der Holzfäller erzählt von einer abscheulichen Gewalttat, die sich vor einigen Tagen im Rashomon, dem japanischen Wald der Dämonen, der Wald der Versuchung ereignet hat: Ein berüchtigter Bandit überfällt ein Ehepaar, vergewaltigt die Frau vor den Augen des gefesselten Mannes und tötet ihn dann. In Rückblenden wird gezeigt, wie die am Verbrechen Beteiligten vor einem imaginären Gericht aussagen, und jedes Mal wird das Geschehen anders dargestellt. Doch welcher der vier Versionen soll man glauben? Die Grenzen zwischen Wahrheit und Unwahrheit sind fließend... »Der inszenatorisch wie darstellerisch fulminante Film schildert das Gewaltverbrechen aus der unterschiedlichen Perspektive von Beteiligten und Tatzeugen, wobei die Begriffe "Wahrheit" und "Wirklichkeit" kritisch hinterfragt werden. Dass die durch Rückblenden kunstvoll verknüpfte und kaleidoskopartig gebrochene Handlung ins 11. Jahrhundert zurückverlegt ist, gibt ihr einen eigenartigen Legendenglanz, nimmt ihr aber nichts von seiner zeitlos-"modernen" Grundsätzlichkeit.« (Lexikon des Internationalen Films) |
![]() Japan 1950 88 min, 16mm, s/w Regie: Akira Kurosawa Buch: Akira Kurosawa, Shinobu Hashimoto Kamera: Kazuo Miyagawa Musik: Fumio Hayasaka Verleih: Die Lupe |
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