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Übersicht Portrait Reg. Wettbewerb Japanische Filmreihe Kino in der Schule

Freitag, 22.03., 22.30 Uhr, Kino 1

Die lange Filmnacht


SEIN ODER NICHTSEIN

Warschau, August 1939: Das Ensemble des Theaters probt für ein Stück, dass sich gegen die nationalsozialistische Gestapo richtet, jedoch verbietet die polnische Regierung die Aufführung und setzt stattdessen „Hamlet“ auf den Spielplan. Als die Deutschen in Polen einmarschieren, begeben sich die Schauspieler geschlossen in den Widerstand. In den deutschen Uniformen aus dem Kostümfundus treiben sie ein irrwitziges Spiel mit den Besetzern. Eine der besten Komödien von Ernst Lubitsch, eine Hommage an das Theater und eine bitterböse Satire über die Machtrituale der Nazis.

Ernst Lubitsch drehte die auf Nazideutschland gemünzte Satire SEIN ODER NICHTSEIN 1942, drei Jahre nach seiner weltberühmt gewordenen politischen Komödie NINOTSCHKA. SEIN ODER NICHTSEIN wurde erst siebzehn Jahre nach seiner Entstehung, an Lubitschs Geburtstag, dem 28. Januar 1959, in einer Festveranstaltung des "Clubs der Filmjournalisten Berlins" (anläßlich der an diesem Tage alljährlich stattfindenden Verleihung des "Ernst-Lubitsch-Preises") einem deutschen Publikum vorgeführt.



USA 1942
98 min, 35mm, s/w

Regie: Ernst Lubitsch
Buch: Edwin Justus Mayer
Kamera: Rudolph Maté
Musik: Werner R. Heymann
Verleih: Die Lupe

23 - NICHT IST SO WIE ES SCHEINT

Der 19jährige Karl Koch reagiert sensibel auf politische Missstände. Rückhalt findet er bei Robert Anton Wilson. Dessen Kultbuch "Illuminatus!" wird für ihn zur Bibel: Wilsons Theorie einer Weltverschwörung liefert Karl die Erklärung für das gesellschaftliche Chaos, das er wie ein Seismograph registriert. Die Zahl 23 ist ihr allgegenwärtiger Geheimcode. Am Computer taucht Karl ab in die Datennetze der Welt und entwickelt ein außergewöhnliches Hackertalent, mit dem er sogar die Passwörter der Rechner von großen amerikanischen Industrieunternehmen knackt. David, den er im Computerclub kennen gelernt hat, teilt anfangs Karls Faible für die Geheimbundtheorie und ist sein vertrauter Mit-Hacker. Bald interessiert sich der KGB für die subversiven Computerfreaks. Nächtelang sammeln Karl und David nun geheime Daten für eine bessere Weltordnung. Drogen kommen ins Spiel. David schafft noch rechtzeitig den Absprung, aber Karl verliert völlig den Bezug zur Realität...

23 - NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT basiert auf einer authentischen Geschichte: In den 80er Jahren arbeitete der Hacker Karl Koch eine Zeit lang für den KGB, landete in den Fängen des Bundeskriminalamtes und verschwand am 23. Mai 1989. Einen Tag später fand man Kochs Leiche. Die Umstände seines Todes wurden nie geklärt.

»Grandioses Doku-Drama über PC-Freaks am Rande des Nervenzusammenbruchs und über eine rätselhafte Zahl.« (Cinema 1/99)

»23 gibt einem den Glauben an den deutschen Film zurück.« (Blickpunkt Film)



Deutschland 1998
99 min, 16mm

Regie: Hans-Christian Schmid
Buch: Hans-Christian Schmid, Michael Gutmann
Kamera: Klaus Eichhammer
Musik: Norbert Jürgen Schneider
Verleih: BJF
© 2002