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Donnerstag, 21.03., 20.00 Uhr, Kino 1 |
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VOLTAIRE IST SCHULDBegriffe wie "Glaube - Liebe - Hoffnung" ziehen sich wie ein Leitband durch jene kurze Pariser Episode Jallels Emigrantendaseins. Als tunesischer Wirtschaftsflüchtling riskiert Jallel einen Asylantrag als "Algerier" und schlägt sich mit Hilfe und Ratschlägen seiner Kameraden aus dem Obdachlosenheim durch seine Wahlheimat: Er verkauft Früchte und Gemüse in Metrostationen oder rote Rosen in Restaurants. Voller Hoffnung auf ein etwas besseres Leben fern seiner Heimat erfüllt sich auch fast seine "Scheinhochzeit" mit Nasserra, einer attraktiven tunesischen Kellnerin. Nachdem Nasserra grundlos vor der Zeremonie verschwindet, landet Jallel völlig deprimiert in der Psychiatrie und trifft dort auf Lucie, eine in ihrer Einsamkeit gefangene Autistin, mit der ihn langsam etwas wie Liebe verbindet. Hoffnung auf ein angemesseneres Dasein, verlassene Liebe und der Glaube daran, dass Gott einen hoffentlich noch nicht vergessen hat, kennzeichnen diesen Film mit großen schauspielerischen Qualitäten, der uns in ein Labyrinth existentieller Wünsche entführt. "Goldener Löwe" für den besten Debütfilm, Venedig 2000 |
![]() Frankreich 2000 128 min, 35mm, OmU Buch/Regie: Abdellatif Kechiche Kamera: D. Brenguier, M. Spencer Musik: Cheb Mami, Georges Brassens Verleih: Kool Filmdistribution |
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